Wie finde ich für mich den „passenden“ Lehrer?
Das ist wirklich gar nicht so einfach, und es gibt viele Wege:
Musikschulen:
Sind wahrscheinlich der erste und beste Ansprechpartner. Leider gibt es bei den städtischen Musikschulen die Tendenz, vermehrt mit sogenannten „Honorarkräften“ zu arbeiten → schwankende Qualität.
Bei den „privaten&ldquot; bzw. kommerziellen Musikschulen muss man aufpassen, daß nicht der Konsum von Instrumenten im Vordergrund steht – viele private Musikschulen sind dem Musikalienhandel angeschlossen oder bestehen auf eine spezielle Produktpalette etc.
Volkshochschulen:
Die Volkshochschulen sind besser als ihr Ruf! Zumindest für den Anfang und zum „reinschnuppern“ sehr empfehlenswert.
Musikhochschulen:
Musikstudenten haben den Vorteil, noch hochmotiviert und recht preisgünstig zu sein. Leider ist mit ihnen eine längere (Jahre) Zusammenarbeit i.d.R. nicht möglich, weil sie irgendwann auch mal ihr Examen ablegen …
Profi-Orchester:
Viele Profimusiker unterrichten nebenbei, weil sie z.B. keine volle Orchesterstelle haben. Meistens ein sehr gehobenes musikalisches Niveau bei nicht immer vorhandener Pädagogik. Nichts für Anfänger!
Freiberufler:
Meistens das Optimum, aber manchmal sehr schwierig zu finden! Hier hilft nur: Sich ein wenig in der „Szene“ umgucken und fragen, fragen, fragen …
Zeitungsannouncen:
Ein Musiklehrer mit wirklich gutem Preis-/Leistungsverhältnis hat so etwas i.d.R. nicht nötig.