FAQ für de.rec.musik.machen: Wie kann man die Kreisatmung für das Didgeridoo üben?

Wie kann man die Kreisatmung für das Didgeridoo üben?

Lutz Bojasch schrieb dazu am 20.06.02 (Quoting von „Kathrin A.“):

>> Hat jemand einen Tip für mich, wie ich die Kreisatmung auch in der Praxis
>> umsetzen kann (langsam nervt es nämlich, immer dazwischen Atem holen zu
>> müssen :-)
>
> Hallo
> einen Ton rausbringen ist ja nun keine Sache, das A und O ist die
> Kreisatmung. Übe die lieber nicht mit dem D. sonst landet noch ein Wal
> auf dem Dach oder irgendwer stürzt sich vom Balkon.. Ein Glas Wasser und
> ein Trinkhalm reicht für's erste. Blase die Backen auf und blubbere
> gleichmäßige Blasen im Glas. Wenn die Luft knapp wird, drücke die
> Restluft noch aus den Backen(rachenraum) durch den Trinkhalm und atme
> dabei durch die Nase ein. wichtig: ruhig und gleichmässig "blubbern" ;)
> So könnte man anfangen.

Thomas Wiedemeier ergänzte am 21.06.02:

(zur besseren Lesbarkeit von der Red. leicht umgestellt)

> blas mal die Backen auf, lass sie aufgeblasen und atme mit aufgepusteten Backen
> ganz normal weiter. Wenn Du jetzt die ganze Zunge(nicht nur die Spitze) nach
> vorne schiebst merkst Du, dass Du damit Druck aufbauen kannst. Und durch
> Backen zusammenziehen kannst Du auch noch Druck aufbauen.
>
> Jetzt kannst Du als uebung mit einem Strohhalm Blasen in einem Glas machen
> (wie hier ja schon beschrieben), unabhaengig von Deiner Atmung. Nutze die ganze
> Luft in den Backen aus.
>
> Wenn das klappt, probier mal schnell einzuatmen in der Zeit, in der Du die Luft aus
> den Backen drueckst. ( durch die Nase natuerlich :-) )
>
> Jetzt must Du nur noch direckt nach dem einatmen das Luftreservoir in den Backen
> wieder auffuellen ohne das der Luftstrom aus dem Strohhalm abreist.
>
> Bei nem Blasinstrument wie Didge oder Posaune usw. muss man dann noch ueben
> das der Ansatz nicht abreist, das ist aber kein Hexenwerk.