Wie werden eigentlich die einzelnen Stimmen aufgeteilt? Wie schaut's mit dem Stimmumfang aus?
Jörn Hänsch meinte dazu am 10.12.01:
> Im Chor ist es zumindest so, daß die einzelnen Stimmen i.dR. in der
> "guten Mittellage" um eine Quint/Quart auseinanderliegen.
> (Ist von den alten Meistern auch kompositorisch so aufgregriffen
> worden).
> Aus dem Stand und völlig IMHO würde ich bei gut geschulten Sängern
> sagen:
>
> Sopran: c' - c'''
> Alt: d - e''
> Tenor: c-c''
> Bass: D-e'
>
> Das wäre zumindest das, was bei anspruchsvoller Chorliteratur
> durchgängig erwartet wird *gg*
> Da es noch "Bariton" und "Mezzosopran" gibt, es die Sache allerdings
> gar nicht so einfach ... die Grenzen sind natürlich fließend. (Willst
> du in den Mänenrstimmen eigentlich noch das Falsett mitzählen? *g*)
> Unabhängig vom Stimmunfang spielt natürlich auch noch der individuelle
> Charakter und die "optimal-Lage" eine Rolle für die Einordnung.
> Bei geschulten Stimmen kann man schon einen Tonumfang von 2- 2,5
> Oktaven (wenn nicht noch mehr!) vorraussetzen. Allerdings sollte man
> fairereweise für die Praxis oben und unten eine kleine Terz abziehen
> ;-)
>
> Bei Laien ist es - vor allem von gesangstechnischer Seite - noch
> schwerer abzuschätzen; ich würde im Mittel aber mal auf ca. 1 1/2
> Oktaven schätzen:
>
> Sopran: c'-e''
> Alt: g-c'
> Tenor: e-f'
> Bass: F-c'